Die internationale Informationsarchitektur (IA)- und User Experience (UX)-Szene ist weltweit recht gut vernetzt. Es gibt viele, viele kleine Events und natürlich auch große Konferenzen. In Amerika gibt es jährlich den IA Summit, in Deutschland die IA Konferenz (German IA Summit) und auf Europäischem Niveau eben den EuroIA Summit – also die Europäische Konferenz für Informationsarchitektur und User Experience.
Vom 23 zum 24 September fand die EuroIA diesmal in Prag statt. Zwei Tage lang diskutierten etwa 150 Informationsarchitekten und User Experience Designer über aktuelle Fragen der Branche, hörten interessanten Präsentationen zu und festigten bestehende Beziehungen bei abendlichen Networking-Events.
Die Konferenz-Sprache ist bei internationalen Events wie immer English. Da es auf europäischem Level kaum English Natives gibt (relativ gesehen), bringt jeder seinen eigenen Akzent und seine eigene Interpretation englischer Grammatik mit. Das gibt Unterhaltungen in Konferenzpausen einen gewissen Charme und sorgt ab und an für Belustigung, wenn ein Gesprächskreis plötzlich merkt, dass alle Teilnehmer eigentlich Deutsche oder Italiener oder Franzosen sind – und nicht unbedingt miteinander Bad English (die häufigste Sprache der Welt) sprechen müssen.
Auf dem Programm der EuroIA 2011 standen Präsentationen wie “Architecting Information as the Enterprise DNA” (von Milan Guenther, Deutschland), “Designing Interactions that Help Customers in Decision Making” (von Stefano Bussolon, Italien), “Does a Rich GUI Make the Bank Richer?” (von Halvorsen und Hansen, Norwegen) oder “Pervasive IA for the sentient city” (von Andrea Resmini aus Sweden und Luca Rosati, Italien).
Die EuroIA 2011 war eine sehr interessante Veranstaltung in einer ganz wunderbaren Stadt (Prag). Der Veranstaltungsort der EuroIA 2012 steht übrigens auch schon fest: es geht nach Rom.
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