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09.05.20120 Kommentare

Die Hannover Messe: Ein Fazit von Markus Foos

Hannover-Messe_AB

Markus, die Hannover Messe 2012 liegt hinter Dir. Ein Fazit?

Anstrengend war sie, die Hannover Messe, aber das sind Messen ja meistens. Nicht ganz so aufregend wie die CeBIT mit all ihren Messeparties und der daraus folgenden Belastung für Körper und Geist, dafür aber auf ganz andere Art und Weise spannend.

Woran machst Du das fest?

Es ist eben eine Industrie-Messe. Das bedeutet, dass dort jede Menge Technik vorgestellt wird, die wir so im Alltag gar nicht wahrnehmen. Große Robotik-Lösungen, Hallen voll mit Einzelteilen von monströsen Getrieben, viele verschiedene Anbieter von CAD-Rechenprogrammen – man bekommt einfach mal einen kleinen Einblick in diesen großen komplizierten Kosmos, der sich in den Fabrikhallen der Welt verborgen für die meisten unserer Augen abspielt.

Konntest Du den Messeteilnehmern denn auch einen Einblick in unsere mobilen Lösungen verschaffen?

Das hat sich tatsächlich anfangs etwas schwierig gestaltet. Da wir einen Bereich auf einem größeren Partnerstand hatten, konnten wir damit nur vereinzelt die Aufmerksamkeit vorbeilaufender Messebesucher auf uns ziehen.

Hast Du denn trotzdem ein paar gute Kundenkontakte knüpfen können?

Ja, aber erst, nachdem wir unsere Strategie geändert hatten. Nur abwarten wurde uns irgendwann zu langweilig. Also haben wir einfach das iPad mit unseren Anwendungsbeispielen genommen und sind zu den Ständen gegangen, die interessant aussahen. Auf diese Weise konnten wir direkten Kontakt zu den Vertriebsleitern aufnehmen und unseren Showcase präsentieren bzw. unsere Leistungen vorstellen. So haben wir doch einige Einladungen zu konkreten Präsentationsterminen bekommen.

Das geht so einfach?

Das geht tatsächlich so einfach, hatte ich anfangs auch nicht gedacht. Aber letztlich war die Applikation, die wir für die Sto AG gemacht haben so überzeugend, dass wir damit schnell Interesse wecken konnten. Und mit unserem Anwendungsbeispiel für Vertriebs-Applikationen, das aufzeigt, wie vielfältig einsetzbar mobile Lösungen im Vertriebsbereich sind, konnten wir natürlich direkt in der Zielgruppe punkten. Da ist definitiv ein Markt, den wir mit unseren Kompetenzen zukünftig sehr gut bedienen können.

Bedeutet Deine Erfahrung, dass wir zukünftig keinen eigenen Stand mehr auf der Hannover Messe benötigen?

Das würde ich so nicht unterschreiben. Einen eigenen Stand zu haben, halte ich dennoch für wichtig – auch um mit dem Unternehmen Präsenz zu zeigen. Zudem besteht die T-Systems MMS ja nicht nur aus mobilen Themen, sondern manche Facetten unseres breiten Lösungsspektrums lassen sich einfach besser auf einem Festrechner oder Notebook zeigen.

Vielen Dank und wir freuen uns schon auf den nächsten Messebericht.

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